Unsere Satzung

§ 1: Name und Sitz
Der Verein trägt den Namen „Burschenverein Grasbrunn“ mit dem Zusatz „e.V.“ nach Eintragung und hat seinen Sitz in Grasbrunn. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts München einzutragen.

§ 2: Zweck
Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Erhaltung und Pflege des Brauchtums, die generationsübergreifende Belebung, Förderung und Unterstützung soziokultureller Aktivitäten und Veranstaltungen in der Gemeinde Grasbrunn. Hier sind Feste wie das Maibaumaufstellen, das dazugehörige Bewachen in einer Wachhütte, das jährliche Johannifeuer und andere Feste in der Gemeinde Grasbrunn, wie ein Straßenfest oder Hallenfeste gemeint. Der Verein strebt ferner die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen durch Informations- und Gedankenaustausch, gegebenenfalls auch durch die Entfaltung gemeinsamer Aktionen und Veranstaltungen an. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3: Mitgliedschaft
Mitglieder des Vereins können alle männlichen Personen werden, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, wenn sie um die Aufnahme schriftliche beim Vorstand des Vereins nachsuchen. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung durch eine Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

§ 4: Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Vereinsmitglieder haben folgende Rechte:
1. Das aktive und passive Wahlrecht je nach Altersvorgaben der zu besetzenden Positionen
2. Das Recht, an allen Veranstaltungen und Versammlungen des Vereins teilzunehmen.
Die Vereinsmitglieder haben folgende Pflichten:
1. Förderung, Beachtung und Einhaltung der in der Vereinssatzung aufgeführten Punkte.
2. Förderung und Beachtung der Versammlungsbeschlüsse.
3. Anwesenheitspflicht bei Mitgliederversammlungen.
4. Den Vereinszusammenhalt in jeglicher Hinsicht zu fördern.
5. Zahlung der Vereinsbeiträge.

§ 5: Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Heirat, Austrittserklärung oder Ausschluss, der durch eine zwei drittel Mehrheit der Vorstandschaft beschlossen werden kann. Der Betroffene kann in diesem Fall wiederum Berufung einlegen und muss durch eine zwei drittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder in der nächsten Mitgliederversammlung gewählt werden. Des Weiteren kann bei mehr als dreimal unentschuldigtem Fernbleiben, bei Verweigerung der Beitragszahlungen und bei Schädigung des Ansehens des Vereins in der Öffentlichkeit der sofortige Ausschluss aus dem Verein durch die Vorstandschaft erfolgen. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

§ 6: Mitgliedsbeiträge
Die Beiträge und deren Höhe richten sich nach den Bedürfnissen des Vereins und werden durch die Versammlung festgesetzt. Mitglieder, die aus finanziellen Gründen zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags nicht in der Lage sind, können ganz oder teilweise davon befreit werden. Über die Befreiung entscheidet die Vorstandschaft.

§ 7: Organe des Vereins
Organe des Vereins sind Vorstand und Mitglieder.

§ 8: Vorstand
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassier, dem Schriftführer und den beiden Beisitzern. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. und 2. Vorsitzenden je allein vertreten.

§ 9: Kassenwesen
Der Kassier wickelt das ganze Kassenwesen ab. Er hat über alle Einnahmen und Ausgaben genau Buch zu führen. Bei der alljährlichen Hauptversammlung hat der Kassier Rechenschaft abzulegen. Jedes Mitglied hat bei der Hauptversammlung das Recht, Einsicht in die Kassenbücher zu nehmen. Die Kasse ist vor der Hauptversammlung durch zwei Mitglieder, die nicht der Vorstandschaft angehören, zu überprüfen. Der I. und der 2. Vorstand sind jederzeit berechtigt, die Kassenführung zu überprüfen. Der Vorstand kann Ausgaben bis zu Euro 500,- allein genehmigen. Ausgaben bis zu Euro 2500,- bedürfen der Genehmigung der Vorstandschaft: Wird eine Ausgabe nötig, die Euro 2500,- überschreitet, so muss die Versammlung diese genehmigen. Vorstände behalten sich das Recht vor, bei Vorstandssitzungen in den aktuellen Kassenbericht Einblicken zu können, welcher in ordentlicher und übersichtlicher Form vorzuliegen hat.

§ 10: Amtsdauer und Beschlussfassung des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl des neuen Vorstandes im Amt. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandsversammlungen, die vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich oder fernmündlich einberufen werden.

§ 11: Mitgliederversammlung
Mindestens einmal im Jahr, am Ende des Kalenderjahres, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie beschließt vor allem über die Beiträge, die Entlastung und Wahl des Vorstandes und über Satzungsänderungen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder einzuberufen. Die Einberufung zur Mitgliederversammlung geschieht durch den Vorsitzenden mit einer Frist von einer Woche schriftlich unter der Bekanntgabe der Tagesordnung

§ 12: Beurkundung der Beschlüsse der Vereinsorgane
Über die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer oder einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 13: Auflösung
Die Auflösung kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mindestanwesenheit von 50 % aller aktiven Mitglieder und einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Die Versammlung beschließt auch über die Art der Liquidation und die Verwendung des verbleibenden Vermögens.